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Musik
Blue Exercise ... Dabei erwiesen sie sich nicht nur als hervorragende Musiker, sondern auch als Entertainer, etwa mit gekonnter MouthPercussion oder wenn Schnoz und Christen bei ihren Soli, etwa in Schnoz' Komposition "Dura", beinahe abhoben, was der Ensemblekultur aber keinen Abbruch tat... In der Schlussnummer, "Spock's Roof", übertrafen sich die vier Herren noch einmal selbst, als sie sich auf musikalische Weise überlegten, was Mr. Spock so in den Gehirnwindungen herumgeht. Das war höchst unterhaltsam, gewissermaßen musikalischer Unsinn auf hohem Niveau. Südkurier Samstag 1. März 2008
Auf www.aightgenossen.ch <http://www.aightgenossen.ch/> online (Bewerbung: 5 von 5 Punkte) Flepp - Tuns et margaritas Flepp zeigt Politikern, wo's lang geht. Denn er schafft das, was Politiker schon lange versuchen und nicht erreicht haben: Mit nur einem Album beweist der Bündner Rapper, dass Räto- romanisch sehr wohl cool klingen kann. So viel Spass hat die Sprachverständigung zwischen den Schweizer Sprachregionen noch nie gemacht.
Auch wenn weit ab vom Schuss, scheinen manche rätoromanische Jungs den Beat im Blut zu haben. Dies beweist uns MC Flepp von der rätoromanischen Hip-Hop Combo Liricas Analas mit einer Produktion, die kein Schnellschuss ist, sondern lange Arbeit. Wer den Frühling nicht mehr erwarten kann, ist mit MC Flepp bestens bedient. Auf "Tuns et margaritas" geht nämlich die Sonne auf. MC Flepp liefert mit seinem Solo-Debüt ein abwechslungsreiches Rap Album, das mit den verschiedensten MusikStils liebäugelt: Der Kreativling kombiniert Elemente aus Funk, Jazz und Rock. Dafür hat er die Melodien von seiner LivBand "The Däm Stimulator" - alles Jazzmusiker einspielen lassen. Damit präsentiert Flepp Musik auf hohem Niveau. Nicht umsonst haben diverse angesagte Bündner Musik-Schaffende wie zum Beispiel Lou Geniuz an der Produktion mitgewirkt. Das Album eignet sich sowohl für den Background in einer noblen Lounge als auch für den Club oder natürlich für eine Hiphop-Party, die einfährt. Das macht fast jeder Track auf "Tuns et margaritas". Leider, leider versteht man als Deutschschweizer nicht sehr viel von Flepps rätoromanischen Texten. Aber Flepp bringt das Ganze so cool und spannend rüber, dass man sich seine Songs gerne mehrmals hintereinander anhört. Die Stärke der Songs ist, dass sie eben auch musikalisch vom Anfang bis zum Schluss überzeugen. Die Beats reissen mit und wecken Party-Laune. Bestes Beispiel dafür ist der lockerflockige selbstbetitelte Track "Flep". Der hat das Zeug zum TanzflächenBurner. Für den speziellen Touch sorgt ein Saxofon im Background. Mit solchen Elementen hebt sich Flepp deutlich vom Schweizer Hiphop-Einheitsbrei ab. Sein Album beinhaltet eine gewisse Exotik, aber vor allem Leichtigkeit. So hat man bei "Nus Dus" fast das Gefühl, einen Track aus dem sonnigen Kuba zu hören.
Flepp bleibt nicht beim Rätoromanischen stehen. Auch waschechtes Bündnerdeutsch ist im ein oder anderen Track vertreten. Auch hier sitzt jeder Reim. So gelingt es dem rätoromanischen Rapper, Sprachbarrieren aufzulösen. Wer mit Rätoromanisch bis jetzt nichts anzufangen wusste, wird mit Flepp ganz neue Zugänge entdecken. Einen Kulturpreis vom Kanton Graubünden hat Flepp schon bekommen, mit "Tuns e Margaritas" wird der verdiente Erfolg in der Rap-Community nicht auf sich warten lassen. Flepps Debüt ist "der" Sound für den Frühling 2008! Bleibt zu hoffen, dass sich andere Schweizer Rapper von Flepp inspirieren lassen.
Descarga ...Was die neun Musiker alles aus ihren Instrumenten hervorzauberten, hat nur die allerhöchsten Noten verdient... ... Die Musiker harmonisierten als Gruppe hervorragend, und trotzdem fand jeder Einzelne auch immer wieder Zeit und Raum, ein atemberaubendes Solo zum Besten zu geben... Südostschweiz am Sonntag 10. Februar 2008
Jazz Fantasy Szene: Die Südtiroler Formation "Jazz Fantasy" zollt einem Großen der internationalen Popmusik Tribut. ...mit Gästen veredelt, enthält das Album neun Titel aus dem Repertoire von Sting, wobei nur "Every breath you take" aus der Zeit von "Police" stammt und zwei weitere aus der Feder seiner Mitstreiter Kenny Kirkland und Dominic Miller. "Every breath we take", so der Titel der CD, ist also keine Jukebox mit bestens bekannten "Cover-Songs". "Jazz Fantasy" räumen sich und ihren Gästen sehr viel Platz zu Improvisation ein, zitieren und variieren mit Zurückhaltung und machen aus dem Ganzen eine sehr jazzige Angelegenheit, die mit sehr viel Abwechslung aufzuwarten versteht. Von den Gästen - Franco Ambrosetti (Trompete), Marco Gotti (Klarinette und Altosax) und Andy Schnoz (E-Gitarre) - sticht vor allem der Schweizer Schnoz durch seine ungewohnten bisweilen witzigen Beiträge in "Heavy cloud no rain" und "Dream of the blue turtle" hervor. Er sorgt auch für die eine oder andere klangliche Überraschung. "Every breath we take" ist ein gut gelungenes, in sich geschlossenes, klassisches Jazzalbum und als solches weniger den Sting-Fans, sondern den Anhängern des Jazz ans Herz zu legen. Südtiroler Wochenmagazin Reinhold Giovane
Knurrhahn ...Wenn man eines überdeutlich während des ganzen Abends zu hören und zu spüren bekam, so war das einfach wunderbar gemachte Musik... Bündner Tagblatt 31.01.06
SchnoZgroup ...Es ist durch und durch überzeugender Jazz, der da von der Bühne kommt. Eine nahezu geniale Synthese von Kopf und Bauch, ein Tanz auf dem Hochseil, ohne abzustürzen. Bündner Tagblatt 30. Juni 2003
Theater
Barlot ...Das Aufeinandertreffen von Derungs klassischen Kompositionen und jazzigen Klängen Schnoz etwa erzeugt Spannungen. Das Spiel zwischen diesen beiden musikalischen Komponenten gelingt und sorgt für ein rundes Auf und Ab. Bündner Tagblatt 3.5.04
Notes from underground "René Schnoz mimt den Einzelkämpfer mit geradezu beängstigender Glaubwürdigkeit. Andreas Schnoz sorgt mit seinen musikalischen Einlagen für dichte Stimmungen..
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